Chronologie der Rieder Kleintierzucht seit 1911

In ihren Anfängen war die Kleintierzucht nach bestimmten Rassemerkmalen, also die Rassekleintierzucht, eher den oberen Gesellschaftsschichten vorbehalten.

Für die ärmeren Leuchte der niedrigeren Gesellschaftsschicht hatte die Kleintierzucht wirtschaftlich hohen Stellenwert.

Die Tiere waren günstig in der Anschaffung, einfach in der Unterbringung und problemlos in der Haltung. Enten, Hühner, Gänse, Tauben und Kaninchen wurden wenig oder gar nicht nach Rassemerkmalen sortiert. Sie dienten lediglich der Lieferung hochwertiger Rohstoffe wie Eier, Fleisch, Federn und Felle.

Für gut Situierte war der wirtschaftliche Aspekt nur nebensächlich. Im Vordergrund stand die Zucht von reinrassigen, durch Selektionszucht gefestigten, Merkmalen von sogenannten Kleintieren, die vorwiegend zu Prestigezwecken gehalten wurden.

 

03.12.1911:
An diesem Tag findet die konstituierende Sitzung des 1. Kaninchenzuchtvereins Ried und Umgebung statt.
1912: Erste behördliche Eintragung bei der Bezirkshauptmannschaft Ried im Innkreis. Ein sehr agiler Verein, wie sich bei Recherchen herausstellt.
06.02.1912: Der erste Taubenmarkt mit Kaninchenausstellung findet unter der Schirmherrschaft der Pferdezüchter beim Rossmarkt auf dem Stelzhammerplatz statt. Bereits zwei Wochen später werden bei dieser Veranstaltung 400 Tauben gezählt. Ab jetzt wird der Taubenmarkt jede Woche am Dienstag abgehalten. Das oberste Ziel des Vereins bleibt die Versorgung der regionalen Bevölkerung mit günstigem Fleisch.
01.06.1912: Der erste Bankverkauf von frischem Kaninchenfleich wird beim Mitglied Hermann Feichtinger abgehalten. Ebenso sind Kaninchenfelle sehr begehrt und auch die Industrie zeigt Interesse. Am Ende des Jahres weist der Mitgliederstand 97 Personen auf.
1913: Wurde eine Kaninchenlotterie veranstaltet, für die sogar eine Genehmigung vom Lotterieverband in Linz beantragt werden musste.
15.05.1915: An diesem Tag nimmt Karl Rottner (Geometer-Assistent, Mitglied nachweislich seit 1913) als Vereinsobmann die beiden Sparkassenbücher und die Handkasse in seinen Besitz, nachdem der Vereinskassier Martin Lechermaier verstorben war. Dessen Funktion übernimmt Johann Kronlachner mit einem Kontostand von 468 Kronen und 55 Heller. Zu dieser Zeit bestand der Verein aus 144 beitragszahlenden Mitgliedern.
01.03.1925: Recherchen ergaben, dass zu diesem Zeitpunkt bereits Sebastian Straßl als Obmann fungierte. Der Hafnermeister aus Ried ist Mitglied seit mindestens 1914. Unter seinem Vorsitz ist sogar der Mehrnbacher Gemeindepfarrer Ferdinand Traunwieser als 197. Mitglied eingetragen. Der Jahresbeitrag betrug zu dieser Zeit 1 Schilling und 70 Groschen.
01.02.1930: Eine Gruppe, die sich Verein der Geflügelzüchter nennt, wird dem 1. Kaninchenzuchtverein angeschlossen. Beide Vereine stellten gemeinsam den Vorstand.
1932: Stand der Verein (Kaninchen- und Geflügelverein hatten ihre Finanzen getrennt aufgelistet) finanziell auf einer soliden Basis. Der gemeinsame Kontostand betrug 380 Schilling.
10.01.1932: Unter dem Namen "Winterhilfe in Ried" organisiert der Verein eine Ausspeisung für arme Kinder. Die Kosten dafür betrugen 15% des gesamten Vereinsvermögens. Vereinsinterne Differenzen führten zur Ablöse von Straßl.
24.04.1932: Franz Berger war schon höhreren Alters, als er den Vorsitz antrat. Seine Vereinstätigkeit war vorwiegend dem Pflanzgarten gewidmet. Der Mitgliedsbeitrag wurde aufgrund von schlechten volkswirtschaftlichen Verhältnissen von 2 Schilling 50 Groschen auf 2 Schilling gesenkt. Der Kontostand beträgt nur och 51 Schilling und 57 Groschen.
02.10.1932: Zur Versammlung wird Sebastian Straßl eingeladen, von dem eine öffentliche Stellungnahme gefordert wird. Er hatte in den letzten Monaten üble Kritik und Beschimpfungen an seinen Vereinskameraden geübt. Das Fernbleiben Straßls hatte seinen Ausschluss zur Folge. Der Kassastand hat sich etwas mehr als verdoppelt (113 Schilling). Eine Futtermittelaktion wird für Mitglieder ins Leben gerufen.
04.12.1932: Adolf Schulz wird Obmann. Der Justizangestellte züchtete Kaninchen und war Mitglied seit mindestens 1913. Das Vereinsguthaben betrug 89 Schilling. Im Vergleich dazu war der gesamte Steigenpark auf 1000 Schilling versichert.
1933: Trotz der wirtschaftlichen Verhältnisse hatte Schulz auch für andere Vereine etwas übrig. Für den Fußballklub spendete der Verein den Jahresbeitrag eines Mitgliedes von 2 Schilling und 50 Groschen.
24.04.1938: Beruft der Obmann Adolf Schulz eine Versammlung ein. Der Grund sind die veränderten Verhältnisse, die der Kaninchenzucht jetzt besondere Aufgaben zukommen lassen. Am diesem Tag wird auch der Anschluss Österreichs an Deutschland bekannt gegeben. Zwei Jahre nach dem Tod von Schulz wird 1969 der Adolf-Schulz-Pokal gestiftet, den jeder Züchter nur einmal gewinnen kann.
20.11.1938: Mathias Stockinger, Brauereiarbeiter aus Ried übernimmt den Vorsitz für diese einberufene Versammlung. Der Grund ist die Zusammenlegung der drei bestehenden Rieder Vereine: dem 1. OÖ Kaninchenzuchtverein für Ried und Umgebung, dem 1. OÖ Geflügelzuchtverein und dem Ziegenzuchtverein zu einem einzigen Verein und zur Eingliederung in den Reichsverband der Kleintierzüchter Großdeutschlands. Die neue Bezeichnung lautet ab jetzt: Kleintierzuchtverein Ried und Umgebung / Oberdonau. Vorsitzender wird der Steuerbeamte Hans Sageder. Sein Stellvertreter wird Mathias Stockinger, der auch für die Geschäftsführung verantwortlich ist. Sageder wird unmittelbar nach seiner Wahl dienstversetzt zum Finanzamt Grieskirchen und tritt vom Vorstand zurück.
20.04.1939: Stockinger wird zum Obmann gewählt. Der hervorragende Ziegenzüchter ist bereits seit 1924 Mitglied. Der Jahresbeitrag beträgt für Kaninchenzüchter 2 Reichsmark (RM), für Geflügelzüchter 2,5 RM und für Ziegenzüchter 1,5 RM, davon entfällt 1 RM für die Reichsfachgruppe. Mathias Stockinger bekleidet dieses Amt drei Jahre und ist noch lange Zeit als Schriftführer und Probemelker tätig.
1942: Franz Nagl, Hausmeister eines Rieder Geschäftshauses, bringt den Kleintierzuchtverein durch die Wirren des zweiten Weltkrieges. Unter seinem Vorsitz musste im Vereinsleben viel improvisiert werden, denn laufend wurden Züchterkollegen zur Wehrmacht eingezogen. Er kümmert sich um sämtliche Ansuchen bei Behörden, z.B. um Abgabenbefreiung bei Bruteiern oder um Heu für die Bockhaltung, um Saatgut zur Pflanzung von Frühmais, um Bauholz zum reparieren der Geflügelställe seiner einberufenen Vereinskollegen, sogar für eine Monatsversammlung musste ein Ansuchen auf Bewilligung gestellt werden. Gute Beziehungen zu Behörden sind ihm nicht von der Hand zu weisen. Keines seiner Ansuhen (von denen, die erhalten geblieben sind) wurde abgelehnt. Ein Großteil des Steigenparks ist in dieser Zeit abhanden gekommen.
30.04.1944: August Freyer ist Mitglied seit 1938. Der Schuhmacher aus Ried übernimmt den größten Teil des Wiederaufbaues des Vereins in der Nachkriegszeit.
1945: Ein spektakulärer Fall von Mistdiebstahl, der sogar zur Anzeige gebracht wurde (ein Gerichtsbediensteter fühlte sich bestohlen), hatte den den kleinen Rudi und seine Familie in der Nachbarschaft des Pflanzgartens schwere Folgen.
1946: Der Geflügelzüchter Freyer merkte sehr schnell, dass in den wenigen Jahren des Krieges viele Rassen aus dem Einzugsgebiet des Kleintierzuchtvereines gänzlich verschwunden waren. In diesem Jahr wurden Bruteier von anderen Hühnerrassen subventioniert und ein Brutapparat wird angekauft. Die Küken werden an verschiedene Züchter aufgeteilt. Ein weiteres Problem stellt die Futterknappheit für Ziegen- und Kaninchenhaltung dar, die über zwei Jahre hinweg anhält. Erschwerend kommt hinzu, dass der Pflanzgarten (Schrebergarten) vom Besitzer an die Stadtgemeinde Ried und an diverse Firmen verkauft wird. Der sehr umstrittene Entzug des Pachtvertrages wird trotz Intervention an den Gemeinderat nicht rückgängig gemacht. Aufgrund der Veralterung des Ziegenbockbestandes musste ein junger Bock angekauft werden (Preis 350,-- Schilling). Der Jahresbeitrag betrug 3,-- Schilling.
29.02.1948: Hans Friedl (Bierbrauer) übernimmt die Obmannschaft anstelle des kranken August Freyer. Er war bereits Obmann-Stellvertreter an der Seite seines Vorgängers, Mitglied seit mindestens 1938. Mit einem Vereinsvermögen von 178,-- Schilling übernimmt er den Verein mit neuem Namen: 1. Geflügel- und Ziegenzuchtverein. Ein Leistungskampf der Herdebuchziegen wird abgehalten.
1949: Für die Volksfestausstellung hat der Verein keine Geldmittel mehr. Das Messepräsidium springt ein und übernimmt die Kosten zur Gänze. Obmann Friedl appelliert, nur die besten Tiere auszustellen, denn auch amerikanische Züchter stellen Kaninchen und Geflügel zur Schau. Gezeigt wurden 122 Tauben, 54 Stamm-Hühner, 15 Ziegen, 3 Schafe und ein Rehbock. Ein Nachtwächter wurde zum Schutz vor Diebstahl abgestellt. Der Obmann von 1939-42, Mathias Stockinger, verstirbt. Er war ein Arbeitskollege von Friedl, Ziegenzuchtwart und Probemelker.
04.12.1949: August Freyer fühlt sich gesundheitlich wieder in der Lage, das Amt des Vorsitzenden zu übernehmen. Auch die Stelle des verstorbenen Stockingers als Probemelker wurde von ihm besetzt.
1950: Die Geflügelzucht steckt noch immer in der Krise. Erneut werden Bruteier von 10 verschiedenen Hühnerrassen angekauft. Eine Herdebuchführung, wie die der Ziegen, ist auch für Hühnerrassen geplant.
1951: Im Februar diesen Jahres wurde die 50-jährige Jubiläumsschau abgehalten. 51 Tauben und 79 Hühner wurden gezeigt. Der Eintritt betrug 2 Schilling für Erwachsene und 50 Groschen für Kinder.
1952: Nach einem Beschluss darf der Vereinsbock ab jetzt nur noch von Mitgliedern genutzt werden. Die Wildzüchterei, bei der die Vermehrung der Ziegen im Vordergrund steht und nicht eine nach Rassemerkmalen, soll somit beendet werden. Bockhaltern, die den Beschluss nicht einhalten, droht der Entzug des Tieres und der Ausschluss.
08.03.1953: Die Hühnerzucht hat sich zum Stiefkind entwickelt. Illegale Mittel kommen zum Einsatz. Der Zuchtwart erklärt sich bereit, Bruteier über die Grenze zu bringen. Der Jahresbeitrag beläuft sich auf 10 Schilling. Der Kontostand beträgt 472 Schilling.
11.03.1954: Herbert Stockinger (Buchbinder) wird zum Obmann gewählt. Der erst 26jährige Bruder von Mathias Stockinger löst den gesundheitsbedingt zurückgetretenen Freyer ab. Dieser wird zum Ehrenobmann mit Ehrendiplom ernannt.
1955: Bei der Kleintierausstellung während der Rieder Messe kam es zu Differenzen innerhalb der Taubenzüchter. Fragliche Preisrichter-Urteile sorgten für getrübte Stimmung. Stockinger gelang es, seine Züchterkollegen wieder zu vereinigen.
1957: Ein neuer Brutapparat und zwei Jungböcke werden angekauft.
1959: Bei der Messeausstellung wurden 310 Geflügel und 22 Ziegen ausgestellt. Von der Messeleitung wurden an Züchter dafür 17 Gold und 14 Silbermedaillen verliehen.
1964: Eine Vogelausstellung im Gasthaus Kellerbräu wird veranstaltet, deren Reingewinn zum Ankauf von Vogelkäfigen Verwendung finden soll. Der wöchentliche Taubenmarkt wird von Dienstag auf Samstag verlegt.
1967: Zwei Bäume werden angekauft und zu Bauholz (Bretter, Latten) geschnitten, um den Steigenpark reparieren zu können.
13.08.1968: Herbert Stockinger erliegt den Folgen eines Herzinfarktes. 15 Jahre diente er dem Geflügel- und Ziegenzuchtverein Ried als Obmann.
24.08.1968: Josef Leeb übernimmt als Obmannstellvertreter den Vorsitz. Diese Funktion bekleidete er schon seit 1953 unter Obmann Freyer. Die 55jährige Jubiläumsschau wird im November 1968 abgehalten. Recherchen haben jedoch ergeben, dass es sich hierbei um ein Missverständnis handeln muss, da diese bereits 1966, also zwei Jahre früher, stattgefunden haben muss.
1968: Eine Schreibmaschine und ein Geflügelstandard werden angekauft.
01.03.1969: Anton Krautgartner wird zum Obmann gewählt. Der Postbedienstete war bereits Ausstellungsleiter an der Seite von Josef Leeb. Er übernahm den Verein mit 44 Mitgliedern. Wie sich später noch herausstellen wird, erlebte der Kleintierzuchtverein unter seinem Vorsitz eine wahre Renaissance. Er pflegt gute Beziehungen zu den Vereinen im Umkreis und auch jenseits der Grenze. Ebenso war er den Rieder Geschäftsleuten und der Politprominenz bestens bekannt. Die Bezeichnung "Oberfechta" stammt aus dieser Zeit.
1972: Bei der Vorstandssitzung am 27. April wird bekannt gegeben, dass bei der Landesverbandssitzung der Vereinsname "Rassenkleintierzuchtverein E45 Ried i.I." eingeführt wird. Die Zusammenlegung der Landesverbände zu einem Bundesverband hatte die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages von 35 auaf 60 Schillinge zur Folge.
06.01.1973: Der erste Hl. Dreikönige Kleintiermarkt wird abgehalten. Vorerst wurde dieses Vorhaben vom Vorstand abgelehnt. Krautgartner erhält den Zuspruch, wenn er für ein eventuellen Defizit selbst aufkommt. Seine Risikobereitschaft wurde belohnt. Heute ist diese Veranstaltung bei Kleintierzüchtern nicht mehr wegzudenken.
1974: Zehn Stämme Rassehühner und ein Brutapparat werden angekauft. Die Hühnerzucht verlor weitgehend an Interesse.
1975: Der Verein zählt bereits mehr als 200 Mitglieder.
1978: 19 Mitglieder des E45 beteiligten sich bei der Europaschau in Wels.
1979: Erstmals wurde in Ried die Bayrisch-Innviertlerische-Grenzlandausstellung abgehalten. 15 Preisrichter waren zwei Tage lang damit beschäftigt, über 2000 Tiere zu bewerten.
1984: Ankauf eines Gebäudes in Ried zur Umgestaltung als Vereinsheim (Preis ATS 550.000,--). Dafür wurde ein Kredit in Höhe von
ATS 400.000,-- aufgenommen.
14.09.1986: Nach zwei Jahren Umbauzeit und 2000 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden wurde das neue Vereinsheim eingeweiht.
03.04.1988: Der unmittelbare Vorgänger von Krautgartner, Josef Leeb ist verstorben. Er war 60 Jahre lang Angehöriger der Kleintierzüchter.
1993: Unter der Vereinsführung von Anton Krautgartner wurde der bisher höchste Mitgliederstand von über 300 Kleintierzüchtern erreicht.
1997: Nach 28jähriger Tätigkeit als Vereinsobmann tritt Toni Krautgartner aus vorwiegend gesundheitlichen Gründen von seinem "Lebenswerk" zurück.
01.03.1997: Günter Huber wird zum Obmann gewählt und übernimmt die Vereinsführung.
1998: Das Vereinsheim wird generalsaniert.
1999: Unter seinem Vorsitz findet in Ried die 4. Enten-Europaschau und die Sonderschau für seltene Hühnerrassen statt. Es werden mehr als 3000 Tiere auf der Ausstellung gezählt. Weiters wird unter seinem Vorsitz erstmals die RÖK Bundesrammler-, Bundesjungtier- für Tauben und Geflügel sowie die Bundesvogelschau mit 8000 Kleintieren in Ried/I. abgehalten.
2001: Der Verein feiert bei der Grenzlandkleintierschau sein 90jähriges Jubiläum.
2002: Der Verein hat zwei Bundesspartenobmänner im RÖK, August Heftberger für Tauben und Günter Huber für Vögel. Der Mitgliedsstand von 1993 kann bis heute gehalten werden.
2003: Der Verein veranstaltet die 30.Oberösterreichische Landesschau in den Messehallen 12 bis 17 in Ried i/I die Schau wurde mit 5000 Kleintieren beschickt.
2004: Nach dem anstrengenden Vorjahr ging es wieder in ein geregeltes Vereinsleben und veranstalteten im Dezember die Grenzlandkleintierschau.
2005: Ein turbulentes Jahr für die Rassekleintierzucht. Mit dem Auftreten der Vogelgrippe wurden sämtliche Tiere in die Stallungen verbannt und Kleintierausstellungen untersagt. Nur mit viel Verhandlungsgeschick ist es unserem Verein gelungen, am 17.und 18.12. die Grenzlandkleintierschau mit den angeschlossenen Sonderschauen des WZA, dem ESV Strasser, SV Huhnschecken, SV Malteser und SV Florentiner abzuhalten. Es beteiligten Aussteller aus Ungarn, Deutschland und Österreich.
2006: Obmann Günter Huber wurde Vorsitzender der Sparte Vögel im Europaverband.Bei der größten Kleintierausstellung der Welt mit 75 000 Rassekleintieren in Leipzig beteiligten sich 32 Züchter mit 224 Tieren unseres Vereins. Mit seinen Strassertauben erreichte Herbert Huber den Titel Europameister, zweimal Europameister erreichte Günter Huber mit seinen Schauwellensittichen.
2007: Der Verein veranstaltete am 8. und 9. Dezember die RÖK Bundesschau mit OÖ Landesschau welche mit 10.000 Rassekleintieren ein Rekordergebnis hatte! Ca. 150 Vereinsmitglieder arbeiteten rund um die Uhr und gewährleisteten somit einen reiungslosen Ablauf, dieser noch nie dagewesenen Großschau in Ried! Die Veranstaltung wurde unter dem Motto "Rassekleintierzüchter helfen krebskranken Kindern" veranstaltet, es wurden 10.000 € an die Kinderkrebshilfe gespendet!
2008: Obmann Stellvertreter August Heftberger wurde bei der Europaverbands-Generalversammlung in Pula (Kroatien) zum EHRENMITGLIED ernannt! Die traditionelle Vereinsschau unter dem neuen Namen "TIER 2008" abgehalten. Diese Schau brachte einen neuen Zuschauerrekord.
2009: Beim 6. Jänner Kleintiermarkt - Besucherrekord!!! Bei der COM Weltmeisterschaft in Piacenza (Italien) holte sich Günter Huber den Weltmeistertitel mit Singsittich und ebenfalls eine Bronzemedaille mit seinen Halsbandsittichen! Bei der Jahreshauptversammlung im März legten nach über30jährigerVereinstätigkeit Berta und August Heftberger ihre Funktionen im Vorstand zurück. Neuer Obmann Stellvertreter Alois Krautgartner!